Die Musikmittelschule Traun nimmt an der Initiative „Kids save Lives“ der Weltgesundheitsorganisation teil. Gemeinsam mit dem oberösterreichischen Jugendrotkreuz werden die Jugendlichen in Wiederbelebung geschult.

Gemeinsam mit dem oberösterreichischen Jugendrotkreuz werden die Jugendlichen in Wiederbelebung geschult.

Zu diesem Zweck hat die MMS Traun Übungspuppen angekauft. Dafür ausgebildete Lehrkräfte vermitteln nun in mindestens zwei Stunden pro Schuljahr den Schülerinnen und Schülern die wichtigsten Elemente der Ersten Hilfe.
Ziel ist es, dass alle Jugendlichen der MMS Traun die gesamte Schulzeit hindurch in den lebensrettenden Sofortmaßnahmen geschult werden und dadurch im Notfall Leben retten können.

Durch diese Initiative will die MMS Traun dazu beitragen, dass die Zahl der Wiederbelebungen durch Ersthelfer erhöht wird.

Salzburger Erklärung

Obwohl bereits tausende Kinder in Österreich von verschiedensten Initiativen in Wiederbelebung ausgebildet werden, fehlt die nahtlose Durchdringung in Gesamtösterreich infolge einer fehlenden gesetzlichen Grundlage.

In fünf Ländern Europas ist die Ausbildung von Schulkindern in Wiederbelebung gesetzlich verankert, in 16 Ländern besteht eine landesweite Empfehlung.

Auch in Österreich soll die Ausbildung von Schulkindern in Wiederbelebung und deren kontinuierlichen Wiederholung gesetzlich verankert werden.

Da die Wiederbelebung eine Sonderstellung im Rahmen der Erste-Hilfe-Ausbildung einnimmt, soll ihr – insbesondere im Kindesalter – im Rahmen der Erste-Hilfe-Ausbildung besonderes Augenmerk geschenkt werden.

Wiederbelebung muss zur Kulturfertigkeit werden, wie Lesen, Schreiben, Rechnen.